infographie @ville de Bourg
Bourg ist eine Stadt mit großzügiger Vergangenheit und hat sich ein originales Kulturgut bewahrt, mit der berühmtesten Attraktion, dem königlichen Kloster Brou.
Flanieren Sie im historischen Stadtzentrum, halten Sie vor den mittelalterlichen Holzhäusern und Renaissance-Fassaden, lassen Sie sich vom Charme der Brou-Kirche verzaubern.
Mausoleum einer grossen Liebe
Ein Meisterwerk der leuchtenden Gotik, erbaut 1513 bis 1532, ist das königliche Kloster von Brou aus einer schönen Liebesgeschichte zwischen Margarete von Österreich, der Tante Karls V. und Franz I., und ihrem früh verstorbenen Ehemann Philibert dem Schönen entstanden. Von den Grabstätten, von denen sich die Verstorbenen ansehen, bis zu den schmückenden umschlungenen Initialen P und M bezeugt hier alles von der Intensität dieser romantischen und tragischen Liebe. Die Kirche verzaubert durch ihre reichen Verzierungen und ihr Dach mit seinen glasierten Ziegeln. Das Kloster, mit Kreuzgängen aus drei Etagen, eine in Frankreich einzigartige Besonderheit, beherbergt das Museum und reichhaltige französische, flämische und italienische Kunstsammlungen des 15. bis 20. Jahrhunderts. Dieses Juwel zieht jährlich 75 000 Besucher an und sorgt für das internationale Renommee der Stadt.
Verborgene Schätze
Die mittelalterliche Stadt rund um das Herzogsschloss war umgeben von Stadtmauern. Trotz chaotischer Zeiten haben die alten Stadtviertel diese Zeugnisse gut bewahrt. Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen: die Jakobinertür, die Fachwerkhäuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert, die auf Stützpfeilern erbaute Filialkirche Notre-Dame, das 1774 vom Erfinder der berühmten Porzellanmanufaktur erbaute Hôtel Marron de Meillonnas. Die Werke des Architekten Tony Ferret bezeugen von der neueren Geschichte: das Theater, der Pavillon "kiosque à musique des Quinconces", das Hôtel Dieu und seine historische Apotheke u.v.m.
|
Schöner Emailleschmuck !
Emaille aus der Bresse kannte sein goldenes Zeitalter im 19. Jahrhundert. Der einst beliebte Schmuck der Bauernhochzeiten hielt auch am Hofe Napoleons des Dritten Einzug. Einige Juweliere führen die Herstellung dieser glänzenden Geschmeide aus Emaille auf goldenem oder silbernem Grund noch heute fort.
› Website
|